Die Geschichte eines Visionärs

Die Geschichte eines Visionärs bricht mit jedem Morgen aufs Neue an. Jeder Tag beginnt für Helmut Bührle mit der Faszination des braunen Goldes. Jeden Tag lebt er seine Passion. Der Geruch des noch kühlen Tabaks einer Cigarre, dann der Duft des Rauchs, der Genuss eines tiefen Zugs - all das weckt in ihm Bilder und das Gefühl von Schönheit und Sinnlichkeit.

Bührle ist ein bekennender Genießer, der in einer guten Cigarre nicht nur den Luxus, sondern auch die Gabe der Natur, die handwerkliche Kunst und den schöpferischen Geist erkennt. Und er hat seine Leidenschaft genutzt und ihr Erfüllung verschafft. "Laura Chavin" heißt die handgerollte Premium-Cigarre, die er nach seinen Vorgaben kreieren ließ. Sie wird heute in einem Atemzug mit den großen Marken Kubas und der Dominikanischen Republik genannt.

Die Liebe zur Cigarre - sie prägt Helmut Bührle seit der Kindheit. Er stammt aus einer renommierten Linie europäischer Tabakhändler und wird schon in seiner frühsten Jugend in die Geheimnisse des Metiers eingeweiht. Die Welt der Tabak-Barone fasziniert den jungen Bührle. Nur wenige finden zu dieser geschlossenen Gesellschaft Zugang, die die gemeinsame Leidenschaft für das braune Gold zusammengeschweißt hat.

Seine Vorliebe und die Verbindungen, die sie ihm eingebracht hat, ermöglichen ihm letztlich den Einstieg ins elterliche Geschäft. Nicht jedoch ohne Umwege, auf der Suche nach der eigenen Verwirklichung. In Nagold studiert er Betriebswirtschaft, Marketing und Design. Er wird ein anerkannter Designer internationaler Marken (Hermès, Ferré, Enrico Coveri), immer auf der Suche nach seinem Ideal.

Es ist seine Tochter, die den Geschicken des damals 40-jährigen eine Kehrtwendung beschert - zurück auf die Spur seiner Familie. In seiner Vorstellung gewinnt das an Gestalt, was er sich schon immer wünscht: eine Premium-Cigarre mit Charakter, unverwechselbar, ganz nach seinem Geschmack: "nichts anderes als höchste Qualität".

1992 gründet Helmut Bührle die Firma "Laura Chavin Cigars" und geht den Weg der tausend kleinen Schritte. Er prüft, hinterfragt, wägt ab, entscheidet, sucht auf der ganzen Welt nach Tabaken, die seinem Anspruch genügen, geleitet nur von der Vorstellung in seinem Kopf. Seine Kenntnisse und Erfahrungen und seine Liebe zum Detail bringen ihn seinem Ziel immer näher.

Gleichgesinnte findet Bührle in der Dominikanischen Republik: Siegfried Maruschke, Inhaber der Tabak-Fabrica Jose Mendez - er zählt zu den besten und erfahrenen Tabakproduzenten des Globus - und Jose Seijas, Chef der Tabacalera de Garcia. Sie werden Partner und Freunde zugleich. Seijas errichtet speziell für Helmut Bührle eine Manufaktur in der Manufaktur.

"Laura Chavin" soll Bührles Cigarre heißen, nach dem Namen seiner Tochter Laura und ihrem zweiten Vornamen Chavin, der aus dem Hebräischen stammt - einer alten Tradition zufolge hießen alle Frauen der Familie so. Inspiriert von Bührles Hingabe und infiziert von seiner Begeisterung suchen die drei Männer gemeinsam nach exzellenten Rohtabaken. Es wird gerollt, geraucht, verworfen - immer wieder neue Mischungen.

Zwei Jahre vergehen, bis Helmut Bührle 1994 die erste Tabakernte kauft: unter anderem zwei Tonnen des höchst seltenen Corona-Blattes. Unermüdliche Arbeit gingen diesem ersten wichtigen Schritt voraus, und es wird noch weitere vier Jahre dauern, unzählige Handgriffe bedürfen, Geduld fordern und Konzentration brauchen, um die kompromisslosen Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Helmut Bührle investiert unendlich viel Energie in seine Idee, immer wieder begeistert er seine Mitstreiter, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Alle Zweifel der Fachwelt können ihm in dieser Zeit nichts anhaben - er weiß, er ist auf dem richtigen Weg.

Helmut Bührle und Laura Chavin leben beide ihre Leidenschaft für Tabak und Zigarren
Premium-Zigarren erster Güte kommen seit 1998 aus dem Hause Laura Chavin

1998 ist es so weit. Helmut Bührles "Laura Chavin" hat Premiere. Sie ist keine rein dominikanische Kreation, sondern eine geschmackvoll kosmopolite Melange: Das Umblatt (Mexican Sumatra) stammt aus dem San Andrès-Tal in Mexiko, die Hülle besteht aus dem Original Connecticut-Shade-Deckblatt.

Die jahrelang gelagerten und mehrmalig fermentierten Tabake begeistern Fachwelt wie auch Cigarren-Liebhaber. Zuerst präsentierte sich "Laura Chavin" nur in sechs Formaten, die Anzahl an neuen Formaten wächst . Alle Anstrengungen, die konsequente Auslese und Bührles Gabe, aus Spitzentabaken die richtigen Mischungen zu komponieren, werden von internationaler Begeisterung und Erfolg gekrönt.

Im Jahre 2001 folgt "Pur Sang", eine außergewöhnliche Cigarre, die selbst verschworene Cuba-Liebhaber in ihren Bann zieht. Komplexe Fülle und Dichte bis zum letzten Zug - der Geschmack dieser Cigarre ist so unverkennbar wie die Tabake, die es in dieser Qualität nur einmal gibt. Es sind unter anderem jahrelang perfekt ausgereifte Corona-Blätter von der Spitze der Tabakpflanze, die erst dann gepflückt werden, wenn sie von der Sonne getrocknet und fast pechschwarz sind.

Eine Auswahl für die Elite bedeutet die "Concours des Meilleurs Connaisseurs". Die Tabakmischung dieser Cigarre ist ein Geheimnis. Nur das Novum der Fertigung wird mitgeteilt: Unter dem Deckblatt verbirgt sich ein zweites hauchzartes Blatt, dann erst folgt das Umblatt, das die Einlage umschließt. Die Blätter genießen eine 12 bis 24 Monate längere Ruhezeit. In Reifehallen gelagert erhält der Tabak somit eine extra lange Fermentationsphase und gewinnt Jahr für Jahr an Qualität und Wert. Limitiert auf 500 Kisten pro Jahr.

Bührle ist heute der beste Botschafter seiner "Laura Chavin". Persönlich besucht er die ausgesuchten Konzessionäre, die die Philosophie seines Hauses verstehen und umsetzen.
Oder er begrüßt sie wie auch nationale und internationale Aficinados in seinem Arbeits- und Lebensumfeld, Schloss Hochdorf, einem Jagdschloss aus dem 18. Jahrhundert, gelegen im schwäbischen Hochdorf. Dort lagern in einem 300 Jahre alten Gewölbekeller seine Cigarren - optimal klimatisiert.

Doch schon längst kommen aus Schloss Hochdorf nicht ausschließlich Cigarren der Spitzenklasse, sondern auch die dem Anspruch angemessenen Accessoires. Ein Taschen-Humidor beispielsweise, der durch ein neu entwickeltes Befeuchtungssystem den Cigarren das beste Umfeld bietet, wenn der Connaisseur auf Reisen geht. "Maison des Cigares" taufte es Bührle, denn es ist nicht nur in seinen Funktionen ein Meisterstück, sondern auch sein Design ist von einnehmender Schönheit.

Auch Bührles neuestes Meisterstück sorgt für weltweites Aufsehen : der "HUMID'OR" - handgearbeitet und ausgestattet mit einem einmaligen klimatechnischen System. Der "HUMID'OR" begründet eine neue Generation, er ist eine unvergleichliche Erfindung, in der Helmut Bührles Kreativität, seine Leidenschaft und Energie sowie sein Mut, neue Wege zu gehen, ihre Formvollendung gefunden haben.